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Auftakt des OB-Wahlkampfs

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17. Februar 2018
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Am 17.2.2018 fand im Grünhof in Freiburg die Gründung der Wähler*inneninitiative für die bei der Oberbürgermeister*innenwahl am 22. 4.2018 kandidierende Monika Stein statt.

Der Raum war voll, als ca. 60 Anwesende aus den Unterstützungsgruppen Unabhängige Frauen Freiburg, Junges Freiburg, Linke Liste Soziale Stadt, Grüne Alternative Freiburg, Die Linke Freiburg, die Stadträte Simon Waldenspuhl (Die PARTEI) und Nikolaus von Gayling (FDP) und auch etliche Einzelpersonen den Wahlkampfauftakt gemeinsam mit Oberbürgermeisterkandidatin Monika Stein feierten.

In einer engagierten Rede machte Alt-Stadtrat Hendrijk Guzzoni klar, warum es jetzt, nach 16 Jahren Oberbürgermeister Dieter Salomon dringend eine Oberbürgermeisterin braucht: bezahlbarer Wohnraum ist absolute Mangelware geworden, immer mehr Menschen werden wohnungslos oder müssen ins Umland ziehen, weil sie in Freiburg keine Chance auf dem Wohnungsmarkt haben. Aber auch eine deutliche Zunahme der Videoüberwachung, eine Umweltpolitik, die sich zwar mit Labeln wie Ökohauptstadt und Green City schmückt, aber diesem Anspruch nicht gerecht wird, eine Verkehrspolitik, die von fehlenden Visionen geprägt ist und eine Kultur- und Sozialpolitik, die von Kürzungen und Ideenlosigkeit geprägt sind kennzeichnen die Jahre von Salomons Regierung in Freiburg.

Monika Stein stellte in einer kämpferischen Rede ihre konkreten Vorstellungen für die verschiedenen Bereiche der Stadtpolitik und das Wahlprogramm vor. Der wichtigste Punkt war dabei die Wohnpolitik, für die sie einen Mieterhöhungsstopp für mindestens 3 Jahre in Aussicht stellte, eine konsequente Umsetzung des 50%-Beschlusses für geförderten Mietwohnungsbau versprach, sich für Bestandssicherung von bezahlbarem Wohnraum statt Abriss und Neubau aussprach und die Verlängerung auslaufender Sozialbindungen durch die Stadt anstrebt. Von Armutsbekämpfung über Bildung, Sicherheitspolitik, Umwelt- und Klimaschutz, Verkehrspolitik, ein Vorantreiben der Digitalisierung in Freiburg, Finanzpolitik, Kinder- und Jugendpolitik und Bürger*innenbeteiligung, ein Gedenkkonzept für Freiburg, Sportpolitik, kommunale Gesundheitspolitik, Kulturpolitik, Nachtleben, Quartiersarbeit, die Rolle der Stadt und der städtischen Gesellschaften als Arbeitgeberin und klare Kante gegen Rechts schlug sie anschließend ausführlich den Bogen über viele Themen, die die Stadt bewegen und betreffen.

Die anwesenden Gruppen und Stadträt*innen begründeten ihre jeweilige Entscheidung für die Unterstützung der Kandidatur von Monika Stein mit inhaltlichen sowie persönlichen Erfahrungen und Übereinstimmungen. Für die Unabhängigen Frauen Freiburg sprach dabei Stadträtin Irene Vogel, die betonte, dass sie die Ideengeberin dieser Kandidatur gewesen sei. Junges Freiburg wurde von Stadtrat Lukas Mörchen vertreten, es folgte Stadträtin Ulrike Schubert für die Linke Liste soziale Stadt, Stadtrat Simon Waldenspuhl, Felix Beuter für die Grüne Alternative Freiburg, Dirk Spöri und Stadtrat Lothar Schuchmann für die Linke und FDP-Stadtrat Nikolaus von Gayling.

Nach einer kurzen Pause gab es eine konstruktive Debatte zu verschiedenen Punkten des Wahlprogramms wie Wohnungsbaupolitik, Verkehrspolitik und Sozialpolitik.
In Stadtteilgruppen fanden sich anschließend die Teilnehmer*innen der Veranstaltung zusammen, um konkrete Ideen für den Wahlkampf zu entwickeln und sich untereinander zu vernetzen.

Am 22. Februar um 20 Uhr gibt es für interessierte Menschen die nächste Möglichkeit, die Kandidatin Monika Stein und ihr Team kennenzulernen. Das Treffen findet im Grünhof, Belfortstr. 52 statt.

Für Rückfragen steht Ihnen Kandidatin Monika Stein unter info@oberbuergermeisterin-stein.de oder 0176-85011045 zur Verfügung.

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Pressemitteilung